Grund- und Oberschule Wilhelmshorst


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Paris

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Frühjahr 2009: Auf dem Luftweg nach Paris

Nach über 2 Jahren war es nun wieder soweit. Für 19 Schüler der Klassen 7 bis 9 ging es in der Schulwoche vor den Osterferien für 5 Tage nach Paris.
Vergleicht man es mit der letzten, rundum gelungenen, Reise, so gibt es kaum Unterschiede... bis auf einen ganz gravierenden:

Es ging mit dem Flugzeug nach Paris, und so klein und gleichzeitig so groß unter sich hat wohl noch keiner den Eiffelturm gesehen. Für viele war es der erste Flug und deshalb schon das Erlebnis schlechthin. Aufregung pur auf allen Seiten. (Vergessen inzwischen die sich anschließende zweistündige Fahrt vom Flughafen Orly im Süden zum Hotel ganz im Norden am Montagvormittag... und vergessen der umgekehrte Weg am Freitagabend; vergessen die Fahrt in der überfüllten Metro, etappenweise, und auch vergessen das schwere Gepäck, treppauf, treppab gehievt, und abgebrochene Zugbügel.)

Das Wetter meinte es die ganze Zeit über sehr gut mit uns. Unseren Unternehmungen und unserer Neugier stand nichts im Wege.

120 Jahre Eiffelturm und ein Feuerwerk aus 20000 Glühbirnen

Auf der Champs-Elysées vorm Triumphbogen

Wir waren in der 7. Etage eines Etap-Hotels untergebracht, mit Blick auf Sacré-Coeur. Der Trödelmarkt an der Straße gleich um die Ecke hatte es den meisten Kindern schon am ersten Tag angetan: Er übte eine magische Anziehungskraft und Faszination auf sie aus. Beim ersten Frühstück am nächsten Morgen, das für französische Verhältnisse doch recht üppig ausfiel, holten wir uns die notwendige Stärkung für den Tag. Mit einem Stapel Metro-Tickets ausgestattet war es dann kein Problem, schnell von A nach B zu kommen, um auf Entdeckungstour zu gehen... und dennoch gab es am Ende eines Tages oft brennende Fußsohlen, denn man wollte ja doch das eine oder andere sehen.


Warten auf die RER Richtung Eiffelturm

Auf dem Programm standen natürlich der Eiffelturm (z.B. erlebt bei Nacht als feuerwerksähnliches Glühbirnen-Spektakel am 31. März, dem 120. Jubiläum), Sacré-Coeur, eine Bootsfahrt auf der Seine, die Mona Lisa im Louvre (Frau Geyer, die die Fahrt als Kunstlehrerin begleitete, war da voll in ihrem Element.), Notre-Dame, der Triumphbogen und die Champs-Elysées. Wir erkundeten ausgiebig das Zentrum, verweilten an Plätzen, an denen mehrere Kulturkreise aufeinander trafen... an denen gemalt und gesungen wurde und nutzten viel Freizeit individuell zum Bummeln. Immer zur Hand waren unsere Digitalkameras, denn Motive zum Festhalten gab es zur Genüge und eigentlich pausenlos.

Die Schüler fanden sich in kürzester Zeit zu einer tollen Truppe zusammen, auf die man sich verlassen konnte... in der jeder nach dem anderen schaute, sich kümmerte und half, wo es nötig war. (Besonders auffallend - und das muss hier wirklich mal gesagt und positiv erwähnt werden - war das zu jeder Zeit ruhige, respektvolle Auftreten aller, vergleicht man es mit anderen Schülergruppen vor Ort.) Glücklich, aber doch etwas erschöpft und ferienreif, übergaben wir unsere Zöglinge, nos élèves, Freitagnacht am Flughafen Tegel wieder in die Obhut ihrer wohl nicht weniger glücklichen Eltern. :

An der Seine

Auf zur nächsten Touristenattraktion

Am Springbrunnen mit den bekannten und beliebten Figuren der Malerin und Bildhauerin Niki de Saint Phalle

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