Grund- und Oberschule Wilhelmshorst


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Russlandfahrt

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Reisetagebuch St. Petersburg

4. Oktober 2010:

Am Morgen trafen wir uns an der Schule und fuhren gemeinsam mit einem Taxi zum Flughafen Berlin-Tegel. Vor dem Flug waren wir ganz schön aufgeregt, denn einige von uns flogen zum ersten Mal. Aber der Flug verging schneller als wir dachten. Schon nach 2 Stunden landeten wir in St. Petersburg. Dort wurden wir von unserer Reiseleiterin Olga erwartet und mit dem Bus zum Hotel gebracht. Während der Fahrt konnten wir erste Eindrücke von St. Petersburg sammeln. Es fiel uns gleich auf, wie viel Verkehr in der Stadt herrschte.
Am Abend besuchten wir eine typisch russisch Gaststätte. Es war gar nicht so einfach , die Speisekarte zu lesen, aber mit Hilfe unserer Russischlehrerin konnten wir doch etwas bestellen und unseren Hunger stillen.
Danach fielen wir todmüde ins Bett.

5. Oktober 2010:

Wir hatten wohl alle etwas anderes erwartet, als wir beim Frühstück in die Toasts bissen. Sie schmeckten so anders als in Deutschland. Auch der Rest des Essens war anders als bei uns. Wir mussten uns eben daran gewöhnen.
Nach dem Frühstück brachen wir auf zu einer Stadtrundfahrt mit dem Bus. Dieser Bus und die Reiseleiterin Olga sollten uns die ganze Woche begleiten.
Während der Fahrt wurden wir mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt bekannt gemacht. So sahen wir den Smolnij, ein ehemaliges Frauenkloster, die bekannte Erlöserkirche, die Isaak-Kathedrale sowie die Peter-Pauls-Festung. Hier hörten wir einen sehr beeindruckenden Chor, der aus vier Mönchen bestand.
Außerdem besuchten wir einen russischen Bauernmarkt. Insbesondere unsere Mädchen wurden eingeladen, von den angeboteten Sachen zu kosten.
Zum Mittag konnten wir ein typisches russisches Essen genießen, das immer aus mindestens 4 Gängen besteht (Salat, Suppe, Hauptgericht, Dessert).
Am Nachmittag erkundeten wir den Newskij Prospekt, die Haupteinkaufsstraße St. Petersburgs.
Abends fuhren wir mit der Metro in unser Hotel zurück. Es war schrecklich, super viele Menschen, Drängeln. Unsrere Gruppe wurde auseinandergerissen. Aber nach 3 Stationen fanden wir uns heil wieder.

6. Oktober

Heute besuchten wir die Ermitage. Das ist ein bekanntes Museum, in dem Gemälde, Portraits und andere Kunstwerke ausgestellt sind. Die Ermitage befindet sich direkt an der Newa. Sehr beeindruckend war das Äußere des Gebäudes. Wo heute gelbe Farbe zu sehen ist, war früher alles vergoldet. Mit einer einstündigen Führung verschafften wir uns einen groben Überblick über die Kunstwerke der Ermitage.
Am Nachmittag fuhren wir mit einem Tragfächenboot zum Peterhof. Das war der Sommersitz des Zaren Peter I.
Schon von Weitem sahen wir die hohen Fontänen und die vielen vergoldeten Figuren im Park.
An einem Spaßspringbrunnen wurden wir nass, da ganz unerwartetet Wasser aus der Erde herausspritzte.
Mit dem Tragflächenboot ging es wieder in die Stadt zurück. Hier probierten wir die russischen Piroschki. Das ist mit Fleisch, Fisch, Marmelade, Quark oder Schokolade gefüllter Hefeteig. Dazu tranken einige Kwas, ein Getränk aus gegorenem Brot.

7. Oktober 2010:

Mit dem Bus fuhren wir nach Puschkin, einer kleinen Stadt in der Nähe von St. Petersburg. Hier befindet sich der Ekaterinenpalast mit dem berühmten Bernsteinzimmer. Wir wurden sehr schnell durch diese interessante Sehenswürdigkeit geführt. Wir waren fasziniert von dem Zimmer, das vollständig mit Bernstein ausgekleidet ist.
Ein letztes Mal nahmen wir ein 4- Gänge- Menü zu uns. Danach ging es schon wieder zurück nach St. Petersburg. Noch einmal gingen die Mädchen auf dem "Newskij" schoppen, die Jungen wollten den Panzerkreuzer Aurora besuchen. Außerdem wollten sie testen, wie es bei Mac Donalds in Russland schmeckt. Die Mädchen aßen im "Teremok" Blini (Eierkuchen).
Auch dieses Mal war die Metrofahrt einfach schrecklich. An die Enge, das Gedränge und die Schubserei werden wir uns wohl doch nicht gewöhnen.

8. Oktober 2010:

Schnell waren die Tage in der für uns schönsten Stadt Russlands vergangen. Heute ging es wieder nach Hause. Am Vormittag hatten wir noch einige Zeit zur Verfügung. Eine Gruppe erkundete die nähere Umgebung und kaufte noch einige Souvenire, die andere Gruppe war so fasziniert von der Metro und schaute sich die tiefsten und schönsten Stationen der Metro an.
Am frühen Abend landeten wir beladen mit vielen Eindrücken wieder in Berlin.

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